Termin · Goldkante Bochum


Do., 18.10.2018 | 20:00 Uhr

Unser Utopia — Skateboarding selbstgemacht

Eingang vom Utopia Skatepark

Skateboarding-Reihe von „endstation.goldkante“ Teil 2

In den USA ist Skateboarding bereits der beliebteste, nicht-vereinsmäßig organisierte Freizeitsport und auch in Europa steigen immer mehr Kids, Jungs wie Mädels gleichermaßen aufs Board. 2020 wird zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen geskatet, womit das Dasein als Nischensportart endgültig passé sein wird. Trotz dieser enormen Popularität hinken viele Kommunen hinterher, was die Bereitstellung geeigneter Skateparks betrifft. Gerade im Ruhrgebiet sind die Städte notorisch pleite, die wenigen bestehenden und oftmals ohne wirkliche Kompetenz gebauten Anlagen vergammeln und für neue zeitgemäße Skateparks oder Hallen, in denen Skateboarder auch im Winter ihrer Leidenschaft nachgehen können, ist kein Geld da. Es herrscht große Nachfrage und wenig Angebot.

Wie man aus so einer Situation dennoch das Beste machen kann, zeigt die Skateboard-Initiative Dortmund: Der Verein unterhält mit dem Skatepark im Dietrich-Keuning-Haus die einzige öffentliche Skatehalle im Ruhrgebiet und hat mit dem „Utopia"-Projekt auf einer Brachfläche hinter dem Dortmunder U in kompletter Eigenregie und wochenlanger DIY-Arbeit einen für alle zugänglichen Skatepark gebaut.

In ihrem Vortrag erzählen Mitglieder der Skateboard-Initiative Dortmund, warum es trotz des recht anarchistischen Spirits von Skateboarding eine Menge Sinn machen kann, einen eigenen Verein zu gründen und wie man die eigene Kultur mit viel Enthusiasmus und „Selber machen!"-Attitüde voranbringen kann, wenn von außen wenig Hilfe zu erwarten ist."

Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Bochum.


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Vier Stunden, vier DJs