Programm in der Goldkante · Goldkante Bochum


Programm im November 2017

Fr., 03.11.2017 | 20:30 Uhr

Hans Karlssons FaT Abend

Disco, Pop, Hip Hop, Minimal - fein durchmischt zum freitäglichen Wippen

Heute gibt es kraut- und rübenmäßig durchmischte Sounds und Beats aus allen möglichen musikalischen Schubfächern. Hans spielt Disco, Hip Hop, Pop und am Ende vielleicht auch ein wenig Minimal, je nachdem, was der Abend so bringt. Hauptsache, man kann dazu mit der großen Zehe wippen und das Wochenende in der Goldkante begrüßen.


Do., 23.11.2017 | 20:00 Uhr

Jason Pollux

Foto von Jason Pollux

Elektronik Soul

Die starke soulige Stimme und der glockige, verruchte Klang des Pianos treffen auf elektronische Klänge und Beats aus analogen Synthesizern. Sehnsucht und Melancholie kleiden die eigenwillige, aber eingängige Definition von Popmusik, in der Jason Pollux sich gerne verlieren -- ob in Tagträumen oder im Puls der Nacht.

  • Sonja Trautmann: Gesang, Rhodes
  • Michael Burger: Synthesizer, Beats, Gitarre

Di., 28.11.2017 | 20:00 Uhr

Vortrag: KZ und Comics

Comicausschnitt

Frühe Darstellungen nationalsozialistischer Konzentrationslager in amerikanischen Comics

Die Darstellung nationalsozialistischer Verbrechen in Comics hat spätestens seit der Veröffentlichung von Art Spiegelmans bahnbrechendem Werk Maus viel Beachtung gefunden.

Insbesondere nationalsozialistische Konzentrationslager wurden jedoch schon zeitgenössisch in Comics dargestellt. Im so genannten „Golden Age“ der amerikanischen Comics, das von 1938 bis 1955 reichte, fanden sich solche Darstellungen besonders in Superhelden-, Kriegs-, Abenteuer-, und Horrorcomics.

Im Vortrag wird gezeigt, auf welche Weise Konzentrationslager in amerikanischen Comics der 1940er und 1950er Jahre dargestellt wurden. Diese Darstellungen werden in Bezug zu dem gesetzt, was die US-amerikanische Gesellschaft über nationalsozialistische Verbrechen wissen konnte oder wollte. Es wird veranschaulicht, welche Rolle die Darstellung von Jüdinnen und Juden dabei spielt. Dabei werden wiederkehrende Motive, wie auch die Entstehungsgeschichte einzelner Comics vorgestellt.

Markus Streb promoviert an der Justus-Liebig-Universität zu Genderkonstruktionen in Comics über die Shoah. Daneben forscht er zu jüdischem Leben in Hessen vor und während des Nationalsozialismus. Er beschäftigt sich außerdem mit Repräsentationen und Reflexionen von Antisemitismus.


MDMDFSS
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930 

11/17


Vier Stunden, vier DJs